Konzertbericht Hamburg

Text: Nicole und Stefanie
Fotos: Annika und Katja
Gestaltung: Ingo

Kissin’ Dynamite in Hamburg – ein Abend zwischen Vollgas, Gänsehaut und Abschied

Was für ein Abend!

Am 26. September 2026 hieß es für uns Pyromaniacs: Kissin’ Dynamite in der Inselpark Arena Hamburg. Und schon vor dem Konzert wurde klar: Dieser Abend würde etwas Besonderes werden.

Bevor es in die Halle ging, trafen sich einige Fanclub-Mitglieder zum gemeinsamen Essen bei Schweinske Wilhelmsburg. Lustigerweise hatten die Mitglieder von der Organisation Metality dieselbe Planung. Bei leckerem Essen wurde viel gelacht und natürlich auch über die Band gesprochen. Besonders unterhaltsam waren die Geschichten über die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen Nord und Süd – und die fast philosophische Frage: Sind Franken eigentlich Bayern? Eine eindeutige Antwort gab es von den anwesenden Franken – ratet wie die ausgefallen ist 😉

Für die Vereinsmitglieder gab es anschließend den Fast-Lane-Einlass – ein kleines, aber feines Extra für die Pyromaniacs.

Den Konzertabend für die 4.000 Besucher der Arena eröffnete League of Distortion (die Band von Anna Brunner, der Lebensgefährtin von Hannes Braun) pünktlich.

Anna machte gleich zu Beginn deutlich, dass dieser Abend zwar von Hannes’ Abschied geprägt ist, aber vor allem die positiven Gefühle im Mittelpunkt stehen sollen. Und genau das gelang: mit Songs wie „Rebel by Choice“ brachte League of Distortion die Halle ordentlich in Stimmung. Auch hier zeigte sich schon, wie textsicher das Hamburger Publikum ist.

Dann wurde es ernst: Kissin’ Dynamite betraten die Bühne – und ab diesem Moment gab es kein Halten mehr. Hannes begrüßte sein Publikum mit seinen unverwechselbaren Strahlen und startete mit „I’ve Got the Fire“ direkt durch. 

Mit „DNA“ wurde sofort noch eine Schippe draufgelegt.

Überhaupt war Hannes an diesem Abend ganz nah bei seinem Publikum. Er zeigte offen seine Gefühle und ließ immer wieder durchblicken, wie sehr er und die gesamte Band die Liebe und Unterstützung ihrer Fans zu schätzen wissen. Das kam an. Nach fast jedem Song gab es minutenlangen Applaus. ❤️ Man konnte förmlich spüren, wie sehr die Fans Hannes als Sänger von Kissin’ Dynamite vermissen werden.

Besonders bei den älteren Songs war die Halle komplett textsicher. Aber auch die neueren Titel wurden begeistert aufgenommen, mitgesungen und gefeiert. Die Setlist bot dabei reichlich Gelegenheit zum Abrocken 🎸🤘: von „Heartattack“, „Glory Days“, „I salute You“ und der neuen, reiferen Version von „Steel of Swabia“ über Duette wie „Ecstasy“ und der wie Hannes sagte „Lagerfeuerversion“ von „Lie for Me“ und der Ballade „Heart of Stone“ über „Raise Your Glass“, „Flying Colours“ bis hin zu „Your Not Alone“ und dem Abschluss „Not the End of the Road“.

Aber natürlich war das noch nicht alles: aber klar war auch – es ist schon bald vorbei.

Und dann kamen die letzten drei Songs – und plötzlich wurde aus der ausgelassenen Konzertstimmung ein sehr emotionaler Abschied. ❤️‍🩹 „Coming Home“, „Six Feet Under“ läuteten die letzte Runde ein und dann wurde das Klavier ganz vor auf die Bühne gefahren und spätestens jetzt brachen viele Fans in Tränen aus. Bei „Good in Goodbye“ ist auch bei Hannes der Abschiedsschmerz deutlich zu spüren. Ein Taschentuch von den Pyromaniacs half zumindest ein kleines bisschen.

Im Laufe des Konzerts ließen sich die Jungs es sich nicht nehmen, voller Stolz ihren Preis zu präsentieren und Danksagungen loszuwerden.

So traurig dieser Abend auch war: man hat 5 beste Freunde feiern gesehen!

Vor allem bleibt uns die große Wertschätzung zwischen Band und Fans in Erinnerung. Kissin’ Dynamite haben uns einen Abend voller Energie, Emotionen und echter Nähe geschenkt. Und Hannes hat einmal mehr gezeigt, warum er für so viele Fans weit mehr ist als „nur“ der Sänger dieser Band. ❤️

Danke, Hannes. Danke, Kissin’ Dynamite, für all die Jahre, all die Songs und all die gemeinsamen Momente. Wir werden diesen Abend nicht vergessen – und wir werden euch auch auf dem nächsten Kapitel eurer Reise begleiten.

Auf die nächsten 20 Jahre (und länger) Kissin‘ Dynamite – das haben wir alle Hannes versprochen!