Konzertbericht Neu-Ulm

Text: Sabine und Lena
Fotos: Annette und Shirin
Gestaltung: Basti

 
Die erste von 3 Arena Shows stand an, leider mit traurigem Hintergrund:  der Abschied von Hannes. Es sind die letzten 3 Shows mit ihm am Mikro🥺. Und wir hatten das Glück, in Neu-Ulm dabei sein zu dürfen ♡. Lena hat sich schon Wochen davor auf diesen Tag gefreut und als sie erfuhr, dass es ein VIP-Upgrade zu kaufen gibt. Da war dieser Tag gerettet.  Ihr erster Gedanke: „So eine Chance, Kissin Dynamite persönlich zu treffen, wird es wahrscheinlich so schnell nicht mehr geben.” Also hat sie sich ein Ticket gekauft und ihre Vorfreude stieg noch mehr als zuvor😍😍.  Nicht nur Lena ergriff die Möglichkeit, sondern auch die liebe Sabine, für die es das erste Mal überhaupt sein wird, die Band live zu sehen und dann auch noch so nah. 

Dann war es soweit, der Tag war gekommen und die gesamte Fanbase ist nach Neu-Ulm gefahren. 

Nach der Ankunft haben sich alle auf unterschiedliche Art und Weise die Zeit vertrieben. Während einige Fanclub-Mitglieder gemeinsam zu Mittag aßen, haben sich andere die Stadt angeschaut, sich anderweitig beschäftigt oder warteten einfach vor der Arena.

Die Vorfreude stieg und so vergingen die Stunden bis zum Meet&Greet schneller. Bei der Arena trafen alle aufeinander und es fand ein reger Austausch statt. Aber auch die Freude des Wiedersehens und des Kennenlernens kam nicht zu kurz

Mit einer leichten Verspätung ging es dann für die VIPs  auch schon zum Eingang in die Halle. 

Am Merchstand standen die fünf Jungs schon da. Nachdem alle 50 VIP-Besucher in der Halle eingetreten waren, gab es erst eine kurze Begrüßung von den Jungs und dann ging es mit den unvergesslichen Polaroid-Bildern weiter, welches im Anschluss von der Band signiert werden konnte. Jeder bei diesem Meet & Greet hatte die Chance, persönliche Dinge signieren zu lassen, ein paar Bilder zu machen und ein paar persönliche Worte mit den Jungs zu wechseln.

Ein Highlight war das Merch‑Packerl: Kopfkissenbezug, Trinkbecher, VIP-Ausweis, gelber Phone Strap, Sticker – und als Krönung ein großes A1-Poster der Band sowie die signierte Setliste des Konzerts.

Es gibt Konzerte, die einfach Spaß machen. Und dann gibt es Abende wie diesen in der Ratiopharm Arena Neu‑Ulm — Abende, die sich einbrennen, weil sie mehr sind als Musik. Weil sie Nähe schaffen.

Weil sie Abschied bedeutet. 

Weil man spürt, dass etwas zu Ende geht, das einen lange begleitet hat.

Bevor Kissin’ Dynamite die Bühne betraten, sorgte League of Distortion dafür, dass die Arena bereits vibrierte. Mit ihrer Mischung aus Modern Metal und Industrial-Elementen bauten sie eine Spannung auf, die man körperlich spüren konnte. Sängerin Anna (ACE) Brunner fesselte das Publikum sofort — kraftvolle Vocals, eine starke Bühnenpräsenz und diese Intensität, die einen packt und nicht mehr loslässt.

Die Riffs waren hart, die Rhythmen treibend, die Atmosphäre dicht. Man merkte, wie die Stimmung stieg, wie die Fans sich öffneten, wie die Energie wuchs. League of Distortion waren nicht einfach eine Vorband — sie waren der perfekte Startschuss für einen Abend, der unter die Haut gehen sollte. Nach diesem tollen Auftritt hat es dann noch mal eine halbe Stunde Umbau gedauert, bis die fünf Schwaben die Bühne betreten haben.  Als die Lichter erneut herunter fuhren, hielt die Arena den Atem an. Und dann passierte es: die ersten feurigen Töne von „I’ve Got the Fire” jagten durch den Raum — und es war, als hätte jemand eine unsichtbare Zündschnur entfacht. Durch das Feuer hat das Lied noch mal eine ganz andere Gestalt angenommen, es hat einen unfassbar mitgenommen. Die Arena stand im besten Sinne in Flammen.
Danach kam „DNA” und es wurde sportlich, so wie man die Jungs kennt. Ein Klassiker, der immer geht ♡. Auch die nächsten Songs waren einfach nur unfassbar geladen und hatten eine super Atmosphäre, die man so schnell nicht mehr vergisst🤘🏻😍.  Mit „No one dies a Virgin” wurde es frecher, lauter, verspielter. Die Band hatte sichtbar Spaß, und die Menge schaukelte mit, als würde die Arena kurz die Schwerkraft verlieren. Dann kam die dunklere Wucht von „Only the Dead”, die Gitarren schnitten durch die Luft, und man fühlte die Energie im Brustkorb. „Heart Attack” ließ die Stimmung erneut explodieren — ein Song wie ein Befreiungsschlag, der die Arena zum Beben brachte. Der Song aus ihrem ersten Debütalbum, der einen Einblick in die Anfangszeiten der Jungs gab.
Ein nostalgischer Schimmer legte sich über die Menschen, als „Glory Days” erklang. Viele hatten Tränen in den Augen, weil dieser Song Erinnerungen weckt — an Jugend, Freiheit, an Zeiten, die nie wiederkommen. Dort haben viele erst so richtig realisiert, dass es jetzt vorbei ist 😭. Er hat diesen Moment so emotional und unvergesslich gemacht 🥺.Eine unfassbar schöne Ära geht zu Ende, aber dafür geht es weiter „Ecstasy” verwandelte die Arena in ein vibrierendes Lichtermeer, bevor „My Monster” die rauen, wilden, ehrlichen Seiten der Band zeigte — und das Publikum liebte genau das. Mit „Out in the Rain” wurde es emotional. Viele sangen leise mit, ein Song, der mitten ins Herz traf. „I Salute You” brachte einen Moment des Respekts — Arme gingen hoch, Menschen lagen sich in den Armen.
Eines der Highlights von Lena war „Love me, hate me”, den die Jungs von ihrem zweiten Studioalbum neu aufgenommen haben. 😍. Im Anschluss kam eins ihrer Lieblingslieder „Flying Colours”, bei diesem Lied war die Nähe von der Menge zu den Jungs unfassbar und unbeschreiblich😍♡. „Heart of Stone” brachte einen schweren, intensiven Moment — die Arena wurde ruhiger, fast ehrfürchtig. Mit dem wunderschönen Duett von Hannes und Anna zum Song „Lie for me”, gab eine super entspannte und magische Stimmung. Nach diesen ruhigeren Liedern ging es danach wieder härter zu mit ”The devil is a woman” und natürlich auch „Steel of Swabia”, den die Band zusammen mit Ralf Scheepers von Primal Fear neu aufnahm. Es war eine hammer Stimmung in dieser Arena, als Ralf die Bühne betrat.
„Raise Your Glass” wurde zu einem gemeinsamen Toast. Menschen hielten ihre Getränke hoch, lachten, feierten — ein Song wie ein Freundschaftsbekenntnis. Mit dem Song „You’re not alone” wurde es sehr emotional, als Hannes mit seinem Schlauchboot unterwegs war. So wurde der Abend noch unvergesslicher, als er eh schon war. Viele weinten. Viele hielten sich fest. Wie die Message dahinter verbindet er, was an diesem Abend wieder deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. Als „Not the End of the Road” erklang, spürte man, wie wichtig dieser Song an diesem Abend war — ein Versprechen, dass Wege weitergehen, auch wenn sich etwas verändert.
Dann kam „Six feet under”, bei der Hannes eine neue Geschichte zu erzählen hatte. Natürlich durfte die Erwähnung der amerikanischen Show nicht fehlen, dessen Name Hannes immer noch nicht wusste. .♡♡ Direkt am Anfang war schon gewusst, dass es ein Ende geben wird, aber dieses Ende kam leider viel zu früh. Mit ein paar Worten wies Hannes auf den letzten Song hin und auch er hatte ein paar Tränen in den Augen. In diesem Moment wurde bewusst, dass es jetzt vorbei ist. Dann spielte er den allerletzten Song des Abends an. Die herzzerreißende Ballade „Good in Goodbye”😭🥺 Nun wurde allen 5.000 Besuchern bewusst, dass es JETZT in diesem Moment vorbei war.😭 und man diesen Moment zu 101% genießen sollte.  Das ist ein Abschied, den man nie vergisst.

Ein Abend, der im Herzen bleibt

Als die letzten Töne verklangen und die Lichter langsam ausgingen, wusste man: Das war nicht einfach ein Konzert. Das war ein Stück Geschichte. Ein Abend voller Herz, voller Nähe, voller Musik, die uns begleitet hat — und weiter begleiten wird, auch wenn sich etwas verändert.

Lenas weiteres Highlight von dem Abend war der Drumstick, den Sebbes ihr wegen ihres Plakats zuwarf. 

Man ging hinaus in die Neu‑Ulmer Nacht und trug dieses Gefühl mit sich: Wir waren dabei. Wir haben es erlebt. Und wir werden es nie vergessen.😍🥺😭♡♡